Demografischer Wandel
Sinkende Geburtenzahlen, steigende Lebenserwartung, Rente mit 67 – der demografische Wandel ist in vollem Gange.
Bereits 2020 wird auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland fast jede zweite Person älter als 50 Jahre alt sein. Es ist daher von großer Bedeutung, dass sich die Beschäftigten und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen rechtzeitig mit dem demographischen Wandel in der Arbeitswelt auseinandersetzen. Wer sich nicht jetzt um die Beschäftigungsfähigkeit seiner älter werdenden Belegschaften kümmert, gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens.
Insbesondere im Bereich Nachwuchs stehen viele Betriebe schon jetzt vor großen Herausforderungen. Um sich auf weitere Veränderungen in der Altersstruktur vorbereiten zu können, sollten die Unternehmen frühzeitig Programme entwickeln, da deren Umsetzung und Implementierung eine Weile in Anspruch nehmen wird.
Unternehmen und Beschäftigte profitieren bspw. von Verbesserungen in den Handlungsfeldern:
- Gewinnung von Fach- und Nachwuchskräften
- Erhalt und Förderung der Gesundheit
- Arbeitszeitgestaltung und Arbeitsorganisation
- Aus- und Weiterbildung.
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unterstützt die Unternehmen, auch mit alternden Belegschaften Wettbewerbs-, Innovations- und Beschäftigungsfähigkeit sicherzustellen. Das Themenfeld "Demografischer Wandel" wird in der neuen ESF-Förderphase als ein Schwerpunktthema besetzt. Dies wurde ausdrücklich im OP NRW zum Ziel 2 ESF (2007-2013) festgelegt.



