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Der Europäische Sozialfonds

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung. Er unterstützt die Menschen beim Zugang zu besseren Arbeitsplätzen und stellt faire Berufsaussichten für die Bürger sicher. Der ESF erreicht dies, indem er in die Menschen investiert: in Arbeitnehmer, Jugendliche und alle, die auf der Suche nach Arbeit sind.

Jede Region, die Mittel aus dem ESF in Anspruch nehmen möchte, muss ein operationelles Programm entwickeln, in dem konkrete Maßnahmen und ihre Ziele beschrieben werden.

In Nordrhein-Westfalen ist der Europäische Sozialfonds in die gemeinsamen Grundsätze der Landesregierung zur Umsetzung der europäischen Strukturpolitik 2014-2020 eingebettet. Im Rahmen dieser integrierten Strategie und der für den ESF definierten Prioritätsachsen A, B und C konzentriert sich das ESF-Programm auf fünf Investitionsprioritäten:

A  Förderung der Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte

1  Dauerhafte Eingliederung von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt

2  Anpassung der Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer an den Wandel

B  Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut

3  Aktive Inklusion durch die Förderung der Chancengleichheit und aktiver Beteiligung und Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit

C  Investitionen in Bildung, Kompetenzen und lebenslanges Lernen

4  Förderung des gleichen Zugangs zum lebenslangen Lernen

5  Verbesserung der Arbeitsmarktrelevanz der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung

 

Den Förderaktivitäten des Landes Nordrhein-Westfalen sind drei Querschnittsziele zugeordnet, die in allen Bereichen der ESF-Förderung Berücksichtigung finden sollen:

  • Nachhaltige Entwicklung
  • Chancengleichheit und Nicht-Diskriminierung
  • Gleichstellung von Frauen und Männern

 

In der Förderphase 2014-2020 stehen aus dem ESF insgesamt 627 Millionen Euro für die nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialpolitik zur Verfügung. Für die Umsetzung ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zuständig, das von den Akteuren in den Arbeitsmarktregionen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit unterstützt wird.

Finanzierung der Regionalagentur

Die Regionalagentur wird durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen, der Europäischen Union sowie über den Träger der Regionalagentur, die Standort Niederrhein GmbH mit ihren Gesellschaftern IHK Mittlerer Niederrhein, Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Viersen, Stadt Krefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss, gefördert.

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