Rhein-Kreis Neuss. Rund 50 Teilnehmende kamen zur Verteilerkonferenz der Initiative „Wirtschaft pro Schule“ (WpS) im Rhein-Kreis Neuss auf Gut Gnadental in Neuss. Die Konferenz wurde von der Kommunalen Koordinierung Rhein-Kreis Neuss organisiert, die die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) im Kreis umsetzt. Bildungseinrichtungen und Unternehmen nutzten die Möglichkeit zum intensiven Austausch über weitere Kooperationsmöglichkeiten.
„Wirtschaft pro Schule“ ermöglicht Schulen aller Schulformen im Rhein-Kreis Neuss und angrenzenden Regionen, konkrete Schulbesuchstermine mit Ausbildungsbetrieben aus verschiedenen Branchen zu vereinbaren. Teilnehmende Schulen laden im Rahmen des Schulhalbjahres Vertrete-rinnen und Vertreter von Unternehmen für zwei Schulstunden ein, um Berufsbilder, Tätigkeitsbereiche, Zugangsvoraussetzungen sowie Bewerbungsverfahren vorzustellen.
Sebastian Johnen, Dezernent des Rhein-Kreises Neuss unter anderem für Schulen und Kultur, hob in seiner Begrüßung die Bedeutung einer frühzeitigen und verlässlichen Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler hervor. „Berufliche Orientierung ist entscheidend, damit Schülerinnen und Schüler frühzeitig ihre Stärken entdecken und die passenden Wege für ihre Zukunft finden. Initiativen wie ‚Wirtschaft pro Schule‘ und die Arbeit der Kommunalen Koordinierung KAoA leisten dabei einen wertvollen Beitrag, indem sie Schulen und Unternehmen zusammenbringen und praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichen“, betonte Johnen.
Claudia Trampen und Melina Göbel von der Kommunalen Koordinierung stellten die Verantwortungskette vor. Bei diesem Prozess arbeiten alle Beteiligten wie Schulen, Unternehmen und Beratungsstellen eng zusammen, um alle Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf individuell zu unterstützen. Außerdem erläuterten sie die Terminabwicklung, die seit diesem Jahr digital erfolgt und den Ablauf für alle Beteiligten noch effizienter gestaltet.
Kreisdezernent Sebastian Johnen dankte David Zülow von der Zülow AG, der auch bei dieser Konferenz die Räumlichkeiten auf Gut Gnadental für das halbjährliche Treffen von Wirtschaft pro Schule zur Verfügung gestellt hatte. Er hob dessen Engagement für die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft hervor.
Schulen und Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme an Wirtschaft pro Schule haben, wenden sich per E-Mail an Melina Göbel. Weitere Informationen zu den nächsten Veranstaltungen gibt es hier.
Kein Abschluss ohne Anschluss – mit diesem Ziel organisiert Nordrhein-Westfalen landesweit den Übergang Schule-Beruf. Die Kommunalen Koordinierungen bündeln die Aktivitäten beruflicher Orientierung und gezielter Förderangebote vor Ort und koordinieren die Umsetzung in den Regionen mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union. Weitere Informationen zu KAoA gibt es unter diesem Link.
Quelle: Rhein-Kreis Neuss