Grundlagen
Der Europäische Sozialfonds (ESF) verhilft den Arbeitnehmern dazu, sich höher zu qualifizieren und somit ihre Berufsaussichten zu verbessern. Der 1957 gegründete ESF ist die Hauptquelle der EU für eine finanzielle Unterstützung der Bemühungen, die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und Humanressourcen aufzubauen. Er steht den Mitgliedstaaten zur Seite, wenn es darum geht, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, Menschen im Arbeitsmarkt zu halten und Ausbildungsmaßnahmen zu fördern, um Europas Arbeitskräfte und Unternehmen besser zu befähigen, neue, globale Herausforderungen anzunehmen.
Jede Region, die Mittel aus dem ESF in Anspruch nehmen möchte, muss ein operationelles Programm entwickeln, in dem verschiedene Schwerpunkte zum Einsatz der Mittel dargestellt werden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat für die Förderphase 2007-2013 drei Schwerpunkte mit folgenden Handlungsfeldern gesetzt:
Steigerung der Anpassungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen
- Unterstützung der Anpassungsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten und Förderung des lebenslangen Lernens
- Verbreitung innovativer und produktiverer Formen der Arbeitsorganisation
- Unterstützung betrieblicher Strukturmaßnahmen und des Personaltransfers
Verbesserung des Humankapitals
- Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildungssysteme und Verbesserung der Ausbildungsqualität
- Verbesserung des Zugangs zu Aus- und Weiterbildung und Verbesserung der Ausbildungsreife
Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung sowie der sozialen Eingliederung von benachteiligten Personen
- Förderung der beruflichen Integration von benachteiligten Personen wie z.B. Frauen, ältere Erwerbsfähige, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund
Finanzierung der Regionalagentur
Die Regionalagentur selbst wird durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen, der Europäischen Union sowie über den Träger der Regionalagentur, die Standort Niederrhein GmbH mit ihren Gesellschaftern IHK Mittlerer Niederrhein, Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Viersen, Stadt Krefeld, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss, gefördert.



