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Öffentlich geförderte Beschäftigung

Die Integration von besonders benachteiligten Zielgruppen in das Erwerbsleben ist ein zentrales Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Unter dem Titel „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ werden im Rahmen der ESF-geförderten Landesarbeitspolitik Ansätze zur langfristigen und dauerhaften Integration von arbeitslosen Frauen und Männern im SGB II-Bezug umgesetzt.

Verfahren

Durch die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen verbunden mit Coaching und arbeitsmarktnaher Qualifizierung soll die berufliche Integration von Menschen mit mehreren Vermittlungshemmnissen ermöglicht werden.

Das Coaching sowie die Organisation und Koordination bedarfsgerechter Qualifizierungsangebote erfolgt durch die Träger. Zur Umsetzung der Projekte kooperieren die Träger u.a. mit verschiedenen gemeinnützigen Arbeitgebern. Die Tätigkeitsfelder reichen von handwerklichen Dienstleistungen, Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau über kaufmännische und gastronomische Tätigkeiten bis hin zu personenbezogenen Assistenzleistungen im Bereich Hauswirtschaft, Betreuung und Pflege.

In der Region Mittlerer Niederrhein beteiligen sich drei Beschäftigungsträger:

Förderung

Die Förderung des Landes umfasst die Bausteine Coaching, Projektleitung und Qualifizierung.

Die gemeinnützigen und/oder kommunalen Projektträger stellen sozialversicherungspflichtige befristete Arbeitsplätze in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern zur Verfügung.

Die Arbeitsplätze sind arbeitsmarktnah ausgestaltet, die Entlohnung der Beschäftigten erfolgt tariflich oder zu ortsüblichem Lohn. Vom Jobcenter erhalten die Träger je nach Leistungsvermögen der Beschäftigten einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent für maximal 24 Monate. Die weiteren Lohnkosten müssen durch die Projekte selbst erwirtschaftet werden.

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