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Programmfamilie Potentialberatung

Potentialberatung

Die Potentialberatung soll Unternehmen und deren Belegschaft dabei unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Die Potentialberatung setzt hierbei auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Schließlich sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft gerade für kleinere und mittlere Betriebe das wichtigste Kapital. 

Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe entlang von fünf zentralen Themenbereichen ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten: 

Arbeitsorganisation - Dabei kann es um die Gestaltung und Steuerung von Strukturen und Prozessen im Betrieb, den Einsatz optimierter Arbeitszeitmodelle, interner/ externer Kommunikation und Kooperation, die Einführung innovativer Verfahren zur Orientierung auf neue Märkte, Produkte, Dienstleistungen oder Kunden gehen.

Kompetenzentwicklung - Themen können sein: Personalentwicklung, Qualifizierung, Stärkung der Ausbildungsfähigkeit, Innovationen durch kompetente Beschäftigte.

Demografischer Wandel - Dazu gehören insbesondere Wissensmanagement, alternsgerechte Arbeitsorganisation oder Arbeitszeit, damit (insbesondere ältere) Beschäftigte ihre Arbeit lange und gesund ausüben können.

Digitalisierung - Hier geht es insbesondere um die Gestaltung von Arbeit und Technik.

Gesundheit - Dazu gehören beispielsweise die Einführung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements und Work-Life-Balance.

Bezuschusst werden 40 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage - bis maximal 400 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 8 Beratungstage.

Transformationsberatung

Neben der Digitalisierung stehen Unternehmen und ihre Beschäftigten zunehmend vor der Herausforderung, ihre Produkte und Dienstleistungen klima- und umweltpolitisch zu hinterfragen und entsprechend neu auszurichten. In diesem Prozess unterstützt die Transformationsberatung, ebenfalls kofinanziert mit Mitteln der Europäischen Union, und bietet Unternehmen in Nordrhein-Westfalen Hilfestellung beim Übergang für ein klimaneutrales und digitales Wirtschaften. Das Angebot orientiert sich in Vorgehensweise und Instrumentarium am bewährten Förderinstrument der Potentialberatung und setzt ebenfalls auf Beteiligung der Beschäftigten.

Eine Transformationsberatung können Betriebe mit Arbeitsstätten in Nordrhein-Westfalen in Anspruch nehmen. Bezuschusst werden 40 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage - bis maximal 400 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 12 Beratungstage.

Neustartberatung

Bei der Programmergänzung Neustartberatung NRW handelt es sich um zwei zusätzliche Beratungstage innerhalb der o. g. Förderprogramme. Ein Unternehmen kann sie dann beanspruchen, wenn in den vergangenen sechs Monaten eine Anzeige gemäß §17 Kündigungsschutzgesetz erfolgt ist. Nach einer Massenentlassung soll die Neustartberatung den verbliebenen Beschäftigten dabei helfen, Sicherheit und Orientierung in der Veränderung zu gewinnen. Sie sollen dabei unterstützt werden, den zurückliegenden Restrukturierungsprozess zu verstehen. Die Beratung soll zugleich Offenheit für den zukünftigen Veränderungsprozesses mit Hilfe einer Potential- oder Transformationsberatung ermöglichen.

Gefördert werden 40 Prozent der notwendigen Ausgaben für 2 Beratungstage, höchstens 400 € pro Beratungstag in Kombination mit einer Potentialberatung oder Transformationsberatung.

Verfahren

Für einen der oben beschriebenen Beratungsprozesse können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.

Die Förderung einer Potential- oder Transformationsberatung setzt verpflichtend ein Beratungsgespräch mit einer Beratungsstelle voraus, bei der ein Beratungsscheck ausgestellt werden kann. Im Rahmen des Gesprächs werden die Fördervoraussetzungen geprüft sowie Ziele, Inhalte und Umfang der geplanten Potentialberatung abgestimmt. Bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen erhalten die Betriebe anschließend einen Beratungsscheck, der ihnen eine schnelle und unbürokratische Umsetzung der Potentialberatung ermöglicht.

Beratungsstellen in der Region Mittlerer Niederrhein

Krefeld
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH, Neue Linner Straße 87, 47798 Krefeld
Marleen Meyer: marleen.meyer@wfg-krefeld.de, Telefon 02151/ 820 74 30

Mönchengladbach
WFMG Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH, Neuhofstraße 52, 41061 Mönchengladbach
Niklas Hielscher: hielscher@wfmg.de, Telefon 02161/ 82 37 97 36 und Naomi Yueyue@wfmg.de, Telefon 02161/ 82 37 97 88

Neuss
Amt für Wirtschaftsförderung, Oberstraße 7-9, 41460 Neuss
Elena Tebbe: elena.tebbe@stadt.neuss.de, Telefon: 02131/ 90 31 12

Kreis Viersen/ Region Mittlerer Niederrhein
Standort Niederrhein GmbH, Friedrichstraße 40, 41460 Neuss
Andrea Scharf: scharf@standort-niederrhein.de, Telefon 02131/ 92 68 591

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